TEEN FINANCE
Go-To-Market · Sales · Partnerships · KI-basierte Distribution
Playbook · v1.0 „From Scratch to Money“
Ziel: Von Idee → Leads → Umsatz → Skalierung
Scope: App · Eltern-Guide · Kurse · B2B-Lizenzen
01 · Überblick

Vision, Ziel & Positionierung

Teen Finance ist eine Kombination aus:

  • App für Jugendliche: Budget, Sparziele, Fehlkauf-Reflexion, Lernmodule.
  • Guides & Kurse für Eltern: Taschengeld, 30–30–30–10-Modell, digitale Ausgaben.
  • B2B-Lösung: Finanzbildung als „Education-Layer“ für Banken, Vertriebe, Schulen & Vereine.

Kerngedanke

Kinder wachsen in einer Welt auf, in der Geld unsichtbar und jederzeit nur einen Klick entfernt ist. Schule liefert wenig praktische Finanzbildung. Teen Finance schließt diese Lücke – digital, praxisnah und mit Fokus auf Verantwortung statt Moralkeule.

Zielgruppen (High-Level)

  • Eltern – wollen weniger Streit & mehr Struktur beim Thema Geld mit ihren Kindern.
  • Jugendliche – wollen nicht belehrt werden, sondern Tools, die sich nach „echtem Leben“ anfühlen.
  • Schulen / Bildungsträger – brauchen fertige Module, wenig Aufwand, hohen Praxisbezug.
  • Banken / FinTech / Versicherer / DVAG & Co. – wollen Mehrwert & Bindung für Familienkunden.
Positionierung: EdTech & Behavioral Finance – keine Produktberatung, sondern Finanzbildung, Struktur & Reflexion. Produkte & Verträge bleiben bewusst bei Banken / Vertrieben.
02 · Funnel

Von Aufmerksamkeit zu Umsatz – der Teen Finance Funnel

Das Playbook baut einen klaren Funnel, der mit KI skaliert werden kann:

Stufe 1 · Attention (Cold)

  • Short-Form Video: TikTok, Reels, YouTube Shorts („Immer broke?“, „3 Fehler beim Taschengeld“).
  • LinkedIn-Content: Story- & Expertenposts für Eltern, Lehrer & Finanzbranche.
  • Podcasts / Panels / Webinare zum Thema „Finanzbildung für Kids“.

Stufe 2 · Leads (Warm)

  • Landingpage mit Lead-Magnet:
    • „Eltern-Guide: Geld, Taschengeld & Vorsorge“ (PDF).
    • „7-Tage Teen Budget Challenge“.
    • Early-Access-Liste für die App.
  • LinkedIn-Mechanik: „Kommentiere GUIDE, wenn du das PDF willst“ → DM + E-Mail-Eintrag.

Stufe 3 · Trust (Hot)

  • E-Mail-Sequenz mit Story, Quick-Wins & Einblicken in App & System.
  • Gratis-Webinare für Eltern / Schulen / Berater.
  • Case-Studies / Beispiele (real oder fiktiv, klar gekennzeichnet).

Stufe 4 · Monetarisierung

  • B2C: App-Abo, Eltern-Kurs, Workshops.
  • B2B: Lizenzen & White-Label für Banken, DVAG & Co., Schulen, Vereine.
Leitfrage: „Wie wird aus jeder Content-Einheit mindestens ein Lead, und aus jedem Lead eine konkrete Option auf Umsatz?“
03 · Angebote

Produkte & Monetarisierungs-Modelle

1 · B2C – Eltern & Familien

Teen Finance App (Freemium → Abo)

  • Freie Version: Basis-Budget, einfache Lernmodule, 30–30–30–10-Visualisierung.
  • Premium:
    • AI Money Coach (Reflexionsfragen, Szenarien).
    • Challenges, Badges, Gamification.
    • Mehrere Sparziele, Ausgabenanalyse, Abo-Übersicht.
  • Preisziel: ca. 6–12 € / Monat pro Familie (später Family-/Jahrespläne).

Eltern-Guide & Kurse

  • PDF-Guide: kostenlos als Lead-Magnet.
  • Mini-Online-Kurs (Self-Service, 4 Module) – 49–99 €.
  • Live-Gruppenworkshop / Eltern-Masterclass – 149–299 € pro Familie.

Upsell-Kette: Guide → Kurs → App-Abo + ggf. 1:1-Begleitung.

2 · B2B – Schulen & Bildungsträger

  • „Finanzführerschein“-Paket:
    • App-Zugänge für Klassen / Jahrgangsstufen.
    • Lehrmaterialien & Slides, Gesprächsleitfäden.
    • Optionale Live-Workshops (online oder vor Ort).
  • Preismodell: pro Klasse / Jahr oder Schullizenz (Flat).

3 · B2B – Banken, FinTechs, Versicherer, DVAG & Co.

White-Label / Co-Branding

  • „Teen Finance – powered by [Bank / DVAG]“.
  • Kunden erhalten App + Eltern-Guide als Mehrwert zum Jugendkonto / Beratung.
  • Bank / Vertrieb bezahlt Lizenz + evtl. Setup.

Education Add-on / Lizenz

  • Lizenzen für X Familien / Jahr (z. B. pro Direktion, Filiale, Region).
  • Integration in Kundentermine: Gesprächsleitfäden, QR-Codes, Material.
  • Option auf Umsatzbeteiligung, wenn B2C-Produkte parallel verkauft werden.
Grundprinzip: B2C validiert Produkt & Marke, B2B skaliert Umsatz und Reichweite. Beide Segmente ergänzen sich und bauen Social Proof füreinander auf.
04 · Marketing

Content, Kanäle & KI-gestützte Distribution

Content-Säulen

  • Geld & Alltag mit Teens – Taschengeld, Fehlkäufe, Abos, digitale Käufe.
  • Finanzbildung, die ankommt – 30–30–30–10-Modell, Challenges, Beispiele.
  • Eltern-Entlastung – weniger Streit, klarere Regeln, Routinen.
  • Vision – Teen Finance als moderner Finanzführerschein.

A · LinkedIn (Eltern, Lehrer, Finanzbranche, B2B)

  • 3–4 Posts pro Woche:
    • Story: eigene Erfahrungen als Vater / Gründer / Trader.
    • Education: konkrete Tipps, Modelle, Grafiken.
    • Lead-Magnet: „Kommentiere GUIDE für den Eltern-Guide“.
    • Behind-the-Scenes: App-Entwicklung, Vision, Roadmap.
  • 10–15 sinnvolle Kommentare pro Tag bei relevanten Creators / Lehrern / Beratern.
  • CTA-Beispiele:
    • „Kommentiere GUIDE, wenn du das PDF möchtest.“
    • „Kommentiere APP für Beta-Zugang.“
    • „Kommentiere SCHULE, wenn du Material für deine Klasse willst.“

B · TikTok / Reels / Shorts (Teens & moderne Eltern)

  • 2–5 kurze Clips pro Woche:
    • Hooks wie „Immer broke, obwohl du Geld bekommst?“
    • „3 Fehler, die Eltern beim Taschengeld machen.“
    • „Die 30–30–30–10-Formel in 20 Sekunden.“
  • Struktur:
    • Hook (2–3 Sekunden)
    • Kernbotschaft / Mini-Tipp (10–20 Sekunden)
    • CTA (3–5 Sekunden): „Schreib GUIDE oder klick Link in Bio.“

C · Landingpage & E-Mail-Funnel

  • Eine klare Landingpage für Eltern:
    • Problem → Lösung → Nutzen.
    • Hero: „Teen Finance – die Money-App, die deine Kids wirklich benutzen.“
    • Lead-Formular: E-Mail + Auswahl „Eltern / Lehrer / Bank / Sonstiges“.
  • E-Mail-Sequenz (5–7 Mails):
    • Willkommen + Download-Link + Story.
    • Pain & Verständnis („Warum eskaliert Geld so oft mit Teens?“).
    • 30–30–30–10-Modell + Worksheet.
    • Einblick in App-Konzept + Screens.
    • Einladung: Webinar / Beta / Kurs.
KI-Rolle im Marketing: Skripte, Hooks, Captions, E-Mail-Texte, PDFs & Slides generieren – du bleibst nur noch Editor & Gesicht nach außen.
05 · Sales

B2B-Outbound & Partnerschaften

A · Schulen & Bildungsträger

  • Zielpersonen:
    • Schulleitung, Sozialpädagogen, Lehrkräfte Wirtschaft/Soziales.
    • Jugendzentren, Träger, Stiftungen.
  • Angebot:
    • Kostenloser 45–60 Min Online-Workshop für eine Klasse / Gruppe.
    • Testzugänge zur App + Eltern-Guide.
    • Optionale jährliche Lizenz & wiederkehrende Module.
  • Prozess:
    • Liste bauen → personalisierte Mail → LinkedIn-Kontakt → kurzer Call → Pilot.

B · Banken, FinTechs, Versicherer

  • Positionierung:
    • „Euer Jugendkonto bekommt einen echten Education-Layer.“
    • „Youth Engagement & Finanzbildung statt nur Kontonummer.“
  • Produkte:
    • Co-Branding oder White-Label-Version von Teen Finance.
    • Content-Lizenz für Eltern-Guides und Challenges.
  • Prozess:
    • LinkedIn-Outreach + E-Mail an Produktmanager / Vertrieb / Bildungspartner.
    • Gamma-Pitch-Deck „Teen Finance für Banken“ präsentieren.
    • Start mit Pilotprogramm, danach Roll-out / Lizenzvertrag.
Kernprinzip im B2B: Nicht „noch ein Produkt“, sondern „Mehrwert & Differenzierung“. Dein Narrativ: „Wir helfen euch, die nächste Kundengeneration früh zu begleiten.“
06 · Vertriebskooperationen

DVAG & Strukturvertriebe als Hebel

DVAG & andere Strukturvertriebe suchen laufend nach Mehrwerten für Familienkunden. Teen Finance ist ideal als:

  • Gesprächsöffner im Familien-Termin („Wie läuft Taschengeld & Geld bei Ihren Kindern?“).
  • Service-Mehrwert („Wir kümmern uns auch um Finanzbildung der Kids“).
  • Digitale Ergänzung zu klassischen Produkten.

Kooperationsmodelle

Education Add-on

  • Direktion/DVAG kauft Paket: X Familienlizenzen / Jahr.
  • Berater verschenken App + Eltern-Guide als Service für Familienkunden.
  • Gesprächsleitfäden: Einstieg über Kinder & Taschengeld → Brücke zu Vorsorge & Planung.

Co-Branding / White-Label

  • „Teen Finance – powered by DVAG“ oder voll White-Label-integriert.
  • Produktneutraler Content, klar getrennt von konkreter Beratung.
  • Laufende Lizenz + Setupfee für Anpassung.

Outreach & Pilot-Vorgehen

  • Schritt 1: mit einzelnen Beratern / Direktionsleitern sprechen, Bedarf & Use-Cases sammeln.
  • Schritt 2: Mini-Pilot mit 20–50 Familien in einer Direktion (App + Guide + Online-Event).
  • Schritt 3: Feedback & Zahlen dokumentieren → Pitch für größere Einheit / Zentrale.
Wichtige Trennung: Teen Finance ist Educational / EdTech. Produktberatung, Policen & Verträge bleiben klar bei DVAG & Co. → rechtlich sauber und komplementär.
07 · Routinen

Tages- & Wochenroutinen für Marketing & Sales

Tagesroutine (ca. 1–2 Stunden)

  • LinkedIn:
    • 10–15 Kommentare bei relevanten Posts.
    • 5–10 DMs (Eltern, Lehrer, Berater, Entscheider).
  • Social:
    • 1 TikTok / Reel / Short posten oder recyceln.
  • Inbox:
    • DMs & E-Mails beantworten, Leads taggen & notieren.

Wochenroutine

Content

  • 1 „Hero-Content“ (z. B. 10–20 Min Video / Webinar / Podcast).
  • 3–4 LinkedIn-Posts vorproduzieren.
  • 3–5 Short-Form-Videos aus dem Hero-Content schneiden.

Sales / B2B

  • 10–20 E-Mails an Schulen / Träger / Banken / Vertriebe.
  • 2–3 Quali-Calls / Zooms mit potenziellen Partnern.
  • Funnel-Check: Leads, Öffnungsraten, Antworten.
KI-Unterstützung: – Skripte für Videos & Webinare – Post-Ideen, Betreffzeilen, E-Mail-Texte – Zusammenfassungen & Follow-up-Mails nach Calls
08 · Pusher-Activities

Aktionen, die Wellen schlagen

1 · 7-Tage Teen-Budget-Challenge

  • Landingpage: Eltern melden sich an.
  • 7 Tage lang kurze E-Mails / Nachrichten:
    • Tag 1: Alles aufschreiben.
    • Tag 2: Kategorien & erste Einsichten.
    • Tag 3: 30–30–30–10 einführen.
    • Tag 4–7: Reflexion & Mini-Regeln definieren.
  • Am Ende: CTA → App-Warteliste, Eltern-Kurs, Webinar.

2 · Monatliches Live-Webinar

  • Beispiel-Thema: „Geld & Teens ohne Drama – 45 Minuten für Eltern“.
  • Bewerbung:
    • LinkedIn-Posts & DM-Outreach.
    • TikTok / Reels mit CTA „Kostenloses Eltern-Event“.
    • E-Mail-Liste.
  • Struktur:
    • 10 Min Problem & Story.
    • 20 Min Inhalte & Modelle.
    • 10–15 Min Q&A.
    • Soft-Pitch: App, Kurs, Kooperation.

3 · Partnerschaften & Multiplikatoren

  • Eltern-Blogger, Familien-Podcasts, Lehrer-Accounts, Finanz-Influencer.
  • Offer: Co-Branded-Guide, Affiliate-Links, gemeinsame Lives.
  • Ziel: Reichweite außerhalb der eigenen Bubble.
09 · KPI

Was du messen solltest

Keine Corporate-Dashboards, aber ein paar harte Zahlen brauchst du, um zu steuern.

  • Leads / Woche – neue E-Mail-Adressen (Eltern / B2B getrennt).
  • Conversion Landingpage → Lead – wie viel Prozent tragen sich ein?
  • Antwortquote B2B-Outreach – Mails & DMs → Antworten / Termine.
  • Webinar-KPIs – Anmeldungen, Teilnahmequote, nächste Schritte.
  • Free → Paid (wenn App live) – wie viele Free-User konvertieren ins Abo?
Einfaches Setup reicht: Notion / Airtable / Google Sheet mit Spalten für: Datum · Kanal · Leads · Termine · Deals · Umsatz. Einmal pro Woche 30 Minuten Review & Anpassung der Aktivitäten.
10 · Launch

30-Tage Launch-Plan (Kurzfassung)

Woche 1 – Fundament & Assets

  • Landingpage online (App + Eltern-Guide).
  • Eltern-Guide final als PDF / Slides / Video.
  • Gamma-Pitch für Banken / DVAG / Schulen.
  • Erste 10 LinkedIn-Posts & 10 Short-Video-Skripte vorbereiten.

Woche 2 – Traffic & Leads

  • Start: tägliche LinkedIn-Posts + 3 Shorts / Woche.
  • Lead-Magnet aktiv: Kommentare „GUIDE“ → DMs → E-Mail-Liste.
  • 10–20 B2B-Mails an Schulen / Bildungsträger.
  • Terminierung erstes Eltern-Webinar.

Woche 3 – Webinare & B2B

  • 1. Eltern-Webinar durchführen.
  • Follow-up an alle Teilnehmer mit Angebot / Beta / Kurs.
  • Gezielte LinkedIn-Outreach an Banken / Vertriebe mit Pitch-Deck.
  • Mindestens 5 B2B-Calls führen.

Woche 4 – Optimierung & erste Deals

  • Feedback aus Webinaren & Calls in Produkt & Pitch einbauen.
  • Mindestens 1 Pilotprojekt fix machen (Schule, Verein oder Direktion).
  • 2. Webinar planen (entweder Eltern oder B2B-Fokus).
  • Content-Plan für nächsten Monat auf Basis der besten Posts definieren.
Fokus-Formel: Jeden Tag eine Sache für Content, eine für Leads, eine für Deals. Alles andere ist Kür.