Gleichnisse Jesu

Gleichnis vom Licht der Welt / der Lampe unter dem Scheffel

Einh.: „Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Hügel liegt, kann nicht verborgen werden. Man zündet auch keine Lampe an und stellt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter, damit sie allen im Haus Licht gibt. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie die guten Werke sehen und euer Vater im Himmel ehren möge.“

Vulg.: „Vos estis lux mundi. Non est possumus occultare civitatem super montem. Neque accenditur lucerna et sub modio ponitur, sed super candelabrum, ut lucet omnibus in domo. Ita fiat lux vestra coram hominibus, ut videant opera vestra bona et glorificent patrem vestrum, qui in caelis est.“

Bibelstelle: Mt 5,14–16 / Mk 4,21–22 / Lk 8,16 / 11,33

Kontext: Jesus erklärt, dass seine Jünger und sein Wirken das Licht der Welt sind. Er vergleicht das Licht mit einer Lampe, die nicht unter den Scheffel gestellt wird, sondern auf den Leuchter, damit sie allen im Haus Licht gibt. Dies symbolisiert, dass die gute Tat und das Licht des Glaubens vor den Menschen leuchten sollen, damit sie die Werke Christi sehen und ihn ehren.

Sinn: Das Gleichnis betont die Bedeutung der guten Werke und des Glaubens. Es mahnt die Jünger, ihr Licht nicht zu verbergen, sondern es klar und offen zu zeigen, damit es anderen als Zeugnis dient und Gott geehrt wird.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Augustinus von Hippo deutet dieses Gleichnis als eine Mahnung, dass das Licht des Glaubens und der Tugend nicht in den Schatten der Sünde verborgen werden darf. Er betont, dass die Christen durch ihre Werke und ihr Leben das Licht der Wahrheit und des Lebens in die Welt tragen sollen.

Gleichnis vom Haus auf Felsen und auf Sand gebaut

Einh.: „Wer meine Worte hört und tut, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Felsen baute. Der Regen fiel, die Flüsse stiegen, die Winde wehten und schlugen gegen das Haus; trotzdem blieb es stehen, weil es auf Felsen gegründet war. Aber wer meine Worte hört und sie nicht tut, der gleicht einem Mann, der sein Haus auf Sand baute. Der Regen fiel, die Flüsse stiegen, die Winde wehten und schlugen gegen das Haus; und es stürzte ein, und der Einsturz des Hauses war groß.“

Vulg.: „Qui audit verba mea haec et facit ea similis erit homini prudente, qui aedificavit domum suam supra petram. Et cecidit pluvia, et fluvii inundaverunt, et venti fuderunt et impulerunt in domum illam; et non cecidit, quia fundata erat supra petram. Qui autem audit me haec et non facit eas, similis est homini insipiente, qui aedificavit domum suam super arenam. Et cecidit pluvia, et fluvii inundaverunt, et venti fuderunt et impulerunt in domum illam; et cecidit, et factus est ruina magna.“

Bibelstelle: Mt 7,24–27 / Lk 6,47–49

Kontext: Jesus vergleicht die wahren Jünger mit einem klugen Mann, der sein Haus auf Felsen baute. Diese Menschen sind fest in den Grundlagen des Glaubens und der Tugend gegründet und können daher widerstehen gegen die Stürme des Lebens. Diejenigen, die seine Worte nicht in die Tat umsetzen, sind wie ein Mann, der sein Haus auf Sand baute, das leicht zusammenbricht.

Sinn: Das Gleichnis mahnt, dass das wahre Leben im Glauben und in den Tugenden gegründet sein muss, um standhaft und unerschütterlich zu bleiben. Es betont die Notwendigkeit, die Lehren Christi ernst zu nehmen und in das eigene Leben zu integrieren.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Gregor von Nazianz deutet dieses Gleichnis als eine Warnung vor dem leichten Glauben, der nicht in konkreten Taten resultiert. Er betont, dass der wahre Glaube in der Praxis und im Leben sichtbar werden muss, um standhaft zu bleiben.

Gleichnis vom neuen Flicken auf dem alten Kleid

Einh.: „Man näht auf keinen Fall ein neues Stück Stoff auf ein altes Kleid. Wenn man das tut, dann reißt das Kleid, und der Schaden wird größer. Und wer neuen Wein in alte Schläuche gießt, dann reißt der neuer Wein die Schläuche, und der Wein ist verloren, und die Schläuche sind verderbt. Nein, neuen Wein gießt man in neue Schläuche, und so bleiben beide, der neue Wein und die Schläuche, erhalten.“

Vulg.: „Nullo enim modo inseritur fascia nova in vestem vetustam; alioquin fit ruga, et ruit vestis, et maior fit ruga. Et non inseritur vinum novum in lagenas vetulas; alioquin rumpentur lagenes, et vinum effunditur, et lagenes peribunt. Sed vinum novum in lagenas novas inseritur, et ambo servantur.“

Bibelstelle: Mt 9,16 / Mk 2,21 / Lk 5,36

Kontext: Jesus vergleicht das Annehmen neuer Lehren oder Tugenden mit dem Nähen eines neuen Flicken auf ein altes Kleid. Wenn man dies tut, reißt das Kleid und der Schaden wird größer. Ebenso kann neuer Wein, der neue Lehren und Tugenden darstellt, in alte, veraltete Lebensweisen gegossen werden, die zerbrechen und den Wein verderben.

Sinn: Das Gleichnis mahnt, dass neue Lehren und Tugenden in ein neues, frisches Leben integriert werden müssen, um standhaft und unversehrt zu bleiben. Es betont die Notwendigkeit, sich auf das Neue einzulassen und nicht an alten, veralteten Lebensweisen festzuhalten.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Ambrosius von Mailand deutet dieses Gleichnis als eine Warnung vor dem Verfall des Glaubens durch die Annahme neuer Lehren, die nicht richtig in das bestehende Leben integriert werden. Er betont, dass der Glaube lebendig und frisch bleiben muss, um standhaft zu bleiben.

Gleichnis vom neuen Wein in alten Schläuchen

Einh.: „Man näht auf keinen Fall ein neues Stück Stoff auf ein altes Kleid. Wenn man das tut, dann reißt das Kleid, und der Schaden wird größer. Und wer neuen Wein in alte Schläuche gießt, dann reißt der neuer Wein die Schläuche, und der Wein ist verloren, und die Schläuche sind verderbt. Nein, neuen Wein gießt man in neue Schläuche, und so bleiben beide, der neue Wein und die Schläuche, erhalten.“

Vulg.: „Nullo enim modo inseritur fascia nova in vestem vetustam; alioquin fit ruga, et ruit vestis, et maior fit ruga. Et non inseritur vinum novum in lagenas vetulas; alioquin rumpentur lagenes, et vinum effunditur, et lagenes peribunt. Sed vinum novum in lagenas novas inseritur, et ambo servantur.“

Bibelstelle: Mt 9,17 / Mk 2,22 / Lk 5,37–39

Kontext: Jesus vergleicht das Annehmen neuer Lehren oder Tugenden mit dem Gießen von neuen Wein in alte Schläuche. Wenn man dies tut, reißt der neue Wein die Schläuche und beide sind verloren. Neuer Wein, der neue Lehren und Tugenden darstellt, muss in neue, frische Schläuche, also in ein neues Leben, gegossen werden, um erhalten zu bleiben.

Sinn: Das Gleichnis mahnt, dass neue Lehren und Tugenden in ein neues, frisches Leben integriert werden müssen, um standhaft und unversehrt zu bleiben. Es betont die Notwendigkeit, sich auf das Neue einzulassen und nicht an alten, veralteten Lebensweisen festzuhalten.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Augustinus von Hippo deutet dieses Gleichnis als eine Warnung vor dem Verfall des Glaubens durch die Annahme neuer Lehren, die nicht richtig in das bestehende Leben integriert werden. Er betont, dass der Glaube lebendig und frisch bleiben muss, um standhaft zu bleiben.

Gleichnis vom Sämann

Einh.: „Da ist ein Sämann, der Samen ausstreute. Und als er säte, fiel etwas auf den Weg; da kamen die Vögel und fraßen es auf. Etwas fiel auf steinigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte; das wuchs schnell auf, weil die Erde nicht tief war. Aber als die Sonne hoch stand, brannte es aus, und weil es keine Wurzel hatte, vertrocknete es. Etwas fiel unter die Dornen; da wuchsen die Dornen mit und erstickten es. Etwas fiel auf guten Boden, und es brachte Frucht, einhundertmal soviel wie das gesäte wurde.“

Vulg.: „Audite: ecce exiit seminans. Et dum seminat, quaedam ceciderunt secus viam; et veniunt volucres caeli et comedunt ea. Aliquae autem ceciderunt super petram, ubi non habebat humum multam; et statim exortae sunt, quia non habebant radicem profundam. Cum autem ortum fuerit sol, exaestuarunt, et quia non habebant radicem, arida facta sunt. Aliquae autem ceciderunt inter spinas, et exortae sunt spinae cum illis, et suffocaverunt eas. Aliquae autem ceciderunt in terram bonam, et fecerunt fructum, quasdam centum, quasdam sexaginta, quasdam triginta. Qui habet aurem, audiat.“

Bibelstelle: Mt 13,1–9,18–23 / Mk 4,1–9,13–20 / Lk 8,4–8,11–15

Kontext: Jesus vergleicht das Evangelium mit dem Samen, der von einem Sämann ausgestreut wird. Der Samen fällt auf verschiedene Böden: auf den Weg, auf steinigen Boden, unter Dornen und auf guten Boden. Jeder Boden repräsentiert eine unterschiedliche Art von Menschen, die das Evangelium unterschiedlich empfangen.

Sinn: Das Gleichnis mahnt, dass das Evangelium von allen Menschen empfangen werden kann, aber nur diejenigen, die es richtig verstehen und in ihr Leben integrieren, werden Frucht tragen und wachsen. Es betont die Notwendigkeit, das Evangelium ernst zu nehmen und in das eigene Leben zu integrieren.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Gregor von Nazianz deutet dieses Gleichnis als eine Warnung vor dem leichten Glauben, der nicht in konkreten Taten resultiert. Er betont, dass der wahre Glaube in der Praxis und im Leben sichtbar werden muss, um Frucht zu tragen.

Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen

Einh.: „Das Himmelreich ist gleich einem Mann, der in seinem Acker gutes Saatgut säte. Während die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut unter das Weizen. Als das Weizen aufging und Ähren trug, erschien auch das Unkraut. Da gingen die Knechte zu ihrem Herrn und sagten: ‚Herr, dein Acker hat Weizen gesät. Woher kommt dann das Unkraut?‘ ‚Ein Feind hat das getan‘, antwortete er. ‚Sollen wir hingehen und es ausreißen?‘ ‚Nein‘, sagte er, ‚sonst könntet ihr das Weizen mit ausreißen. Laßt beide zusammen wachsen, bis die Ernte. Dann sage ich den Erntemachern: Erst sammelt das Unkraut und bindet es zu Bündeln, damit es verbrannt werden kann, und das Weizen sammelt ihr in meine Scheune.‘“

Vulg.: „Simile factum est regnum caelorum homini qui seminavit bonum semen in agro suo. Dum autem homines dormiebant, venit adversarius eius et seminavit inter triticum foves. Cum autem exortum fuerit triticum et productum haberet spicas, apparuit et foves. Et dixerunt ad dominum agri: Domine, numquid non bonum semen seminasti in agro tuo? unde ergo habet foves? Qui respondit eis: Homo quidam fecit hoc. Et dixerunt ei: Numquid non servi tui isti seminasti bonum semen? unde ergo habet foves? Qui ait illis: Homo quidam fecit hoc. Dixitque illis: Ignorantes, ideo dicimus vobis: Quod fecit, id faciat. Qui audiet, audiat.“

Bibelstelle: Mt 13,24–30,36–43

Kontext: Jesus vergleicht das Himmelreich mit einem Mann, der in seinem Acker gutes Saatgut säte. Während er schlief, säte sein Feind Unkraut unter das Weizen. Als das Weizen aufging, erschien auch das Unkraut. Die Knechte fragten den Herrn, warum es Unkraut gibt, und er antwortete, dass es der Feind getan hat.

Sinn: Das Gleichnis mahnt, dass das Böse in der Welt immer vorhanden ist und dass wir es nicht ausreißen sollen, da dies das Gute mit ausreißen würde. Stattdessen sollen wir das Böse geduldig ertragen und es von dem Guten trennen, bis die Zeit der Ernte kommt.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Augustinus von Hippo deutet dieses Gleichnis als eine Warnung vor dem Bösen in der Welt, das immer vorhanden ist. Er betont, dass wir das Böse nicht ausreißen sollen, da dies das Gute mit ausreißen würde, sondern dass wir es geduldig ertragen und von dem Guten trennen sollen.

Gleichnis vom Senfkorn

Einh.: „Das Himmelreich ist gleich einem Senfkorn, das ein Mann nahm und in seinem Garten säte. Es ist das kleinste aller Samen, aber wenn es einmal in die Erde gesät ist, wird es größer als alle anderen Gemüse und wird zu einem großen Baum, so dass die Vögel des Himmels in seinen Zweigen Schutz finden können.“

Vulg.: „Simile est regnum caelorum grano sinapis, quod acceptum hominem seminavit in agro suo. Quod minimum quidem est omnibus seminibus, qui in terra seminantur. Cum autem creverit, est maximum inter herbas et fit in arborem, ita ut veniant volucres caeli et habitent in ramis eius.“

Bibelstelle: Mt 13,31–32 / Mk 4,30–32 / Lk 13,18–19

Kontext: Jesus vergleicht das Himmelreich mit einem Senfkorn, das in einem Garten gesät wird. Obwohl es das kleinste aller Samen ist, wird es zu einem großen Baum, der Schutz für die Vögel bietet. Dies symbolisiert, dass das Reich Gottes klein beginnt, aber wächst und gedeiht.

Sinn: Das Gleichnis betont die Kraft und das Potenzial des Glaubens, der klein beginnt, aber wachsen und gedeihen kann. Es mahnt, dass der Glaube, auch wenn er klein beginnt, durch Gottes Macht und Gnade wachsen und fruchtbar werden kann.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Augustinus von Hippo deutet dieses Gleichnis als eine Mahnung, dass der Glaube, auch wenn er klein beginnt, durch Gottes Macht und Gnade wachsen und gedeihen kann. Er betont, dass der Glaube, der klein beginnt, durch Gottes Hilfe groß werden kann.

Gleichnis vom Sauerteig

Einh.: „Er sprach noch ein Gleichnis zu ihnen: Das Himmelreich gleicht dem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Maß Mehl mischte, bis alles durchsäuert war.“

Vulg.: „Aliam parabolem locutus est eis: simile est regnum caelorum fermento quod acceptum mulier abscondit in farina tres modios, donec fermentatum est totum.“

Bibelstelle: Mt 13,33 / Lk 13,20–21

Kontext: Jesus vergleicht das Himmelreich mit dem Sauerteig, der in das Mehl gemischt wird und es durchsäuert. Dies symbolisiert, dass der Glaube in das Leben der Menschen eindringt und es durchdringt.

Sinn: Das Gleichnis betont die durchdringende Kraft des Glaubens, der in das Leben der Menschen eindringt und es durchdringt. Es mahnt, dass der Glaube, der in das Leben der Menschen eindringt, es durchdringt und verändert.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Augustinus von Hippo deutet dieses Gleichnis als eine Mahnung, dass der Glaube in das Leben der Menschen eindringt und es durchdringt. Er betont, dass der Glaube, der in das Leben der Menschen eindringt, es durchdringt und verändert.

Gleichnis vom verborgenen Schatz

Einh.: „Das Himmelreich gleicht einem Schatz, den ein Mann verborgen hat in seinem Acker. Als er davon hörte, verbarg er seinen Besitz und ging hin und verkaufte alles, was er besaß, und kaufte jenes Land.“

Vulg.: „Simile est regnum caelorum thesauro abscondito in agro, quem inveniens vir abscondit, et ex gaudio illius vadit et vendidit omnia quae habuit et emit agrum illum.“

Bibelstelle: Mt 13,44

Kontext: Jesus vergleicht das Himmelreich mit einem Schatz, den ein Mann in seinem Acker verborgen hat. Als er davon hörte, verkaufte er alles, um den Schatz zu erwerben. Dies symbolisiert, dass der Glaube an das Himmelreich alles übertrifft.

Sinn: Das Gleichnis betont die Wertschätzung des Glaubens an das Himmelreich, der alles übertrifft. Es mahnt, dass der Glaube an das Himmelreich alles übertrifft und dass alles andere weniger wert ist.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Augustinus von Hippo deutet dieses Gleichnis als eine Mahnung, dass der Glaube an das Himmelreich alles übertrifft. Er betont, dass der Glaube an das Himmelreich alles übertrifft und dass alles andere weniger wert ist.

Gleichnis von der kostbaren Perle

Einh.: „Das Himmelreich gleicht einem Kaufmann, der gute Perlen suchte. Als er eine kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er besaß, und kaufte sie.“

Vulg.: „Iterum simile est regnum caelorum homini negotiatori quaerenti bonas margaritas, inveniens autem una pretiosa margarita abiit et vendidit omnia quae habuit et emit eam.“

Bibelstelle: Mt 13,45–46

Kontext: Jesus vergleicht das Himmelreich mit einem Kaufmann, der eine kostbare Perle findet und alles verkauft, um sie zu erwerben. Dies symbolisiert, dass der Glaube an das Himmelreich alles übertrifft.

Sinn: Das Gleichnis betont die Wertschätzung des Glaubens an das Himmelreich, der alles übertrifft. Es mahnt, dass der Glaube an das Himmelreich alles übertrifft und dass alles andere weniger wert ist.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Augustinus von Hippo deutet dieses Gleichnis als eine Mahnung, dass der Glaube an das Himmelreich alles übertrifft. Er betont, dass der Glaube an das Himmelreich alles übertrifft und dass alles andere weniger wert ist.

Gleichnis vom Fischernetz

Einh.: „Das Himmelreich ist gleich einem Netz, das ins Meer geworfen wurde und allerlei Geschöpfe fing. Als es voll war, zogen die Fischer es ans Ufer und setzten sich hin und sammelten die Guten in Kisten, aber die Schlechten warfen sie weg. So wird es am Ende der Welt sein. Die Engel werden hervortreten und die Bösen von den Guten trennen und sie in die Brennkammer werfen, wo die Weinen und das Mahlen der Zähne ist.“

Vulg.: „Simile est regnum caelorum reti, quod mittitur in mare et capit omnia genera, quae moventur et veniunt. Cum autem impleretur, traherent ad terram et sedentes separabant bona in vascula, mala autem proiciunt. Sic erit in consummatione saeculi. Angeli venient et separabunt malos ab iis et mittent eos in camaram ignis, ubi erit fletus et stridor dentium.“

Bibelstelle: Mt 13,47–50

Kontext: Jesus vergleicht das Himmelreich mit einem Netz, das ins Meer geworfen wird und allerlei Geschöpfe fängt. Die Guten werden gesammelt, die Bösen werden weggeworfen. Dies symbolisiert die Trennung der Gerechten von den Ungerechten am Ende der Welt.

Sinn: Das Gleichnis betont die Trennung der Gerechten von den Ungerechten am Ende der Welt. Es mahnt, dass die Gerechten gesammelt und die Ungerechten bestraft werden.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Augustinus von Hippo deutet dieses Gleichnis als eine Mahnung, dass die Gerechten gesammelt und die Ungerechten bestraft werden. Er betont, dass die Gerechten gesammelt und die Ungerechten bestraft werden.

Gleichnis vom Hausherrn / Schriftgelehrten

Einh.: „Jeder gelehrte Schriftgelehrte, der im Reich der Himmel eingeweiht ist, gleicht dem Hausherrn, der aus seinem Schatzkammern neue und alte Schätze hervorholt.“

Vulg.: „Omnis scriba doctus regni caelorum similis est domino domus, qui de thesauris suis protrahit novum et veterem.“

Bibelstelle: Mt 13,52

Kontext: Jesus vergleicht die gelehrten Schriftgelehrten mit einem Hausherrn, der aus seinen Schatzkammern neue und alte Schätze hervorholt. Dies symbolisiert, dass die Gelehrten das Wissen und die Weisheit Gottes in ihrem Leben anwenden.

Sinn: Das Gleichnis betont die Bedeutung der Anwendung des Wissens und der Weisheit Gottes im Leben. Es mahnt, dass die Gelehrten das Wissen und die Weisheit Gottes in ihrem Leben anwenden sollen.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Augustinus von Hippo deutet dieses Gleichnis als eine Mahnung, dass die Gelehrten das Wissen und die Weisheit Gottes in ihrem Leben anwenden sollen. Er betont, dass die Gelehrten das Wissen und die Weisheit Gottes in ihrem Leben anwenden sollen.

Gleichnis vom verlorenen Schaf

Einh.: „Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen verirrt, geht er nicht ins Gebirge und sucht es, bis er es findet? Ich sage euch, dass er freuer ist über das eine verirrte Schaf, als über die neunundneunzig, die nicht verirrt sind. So ist es nicht die Absicht des Vaters, dass eines von diesen kleinen Schaflein verloren gehen soll.“

Vulg.: „Quid videtur vobis? si habeat centum oves, et amittat unam ex illis, nonne dimittit nonaginta novem in deserto et vadit quaerere illam, quae amissa est? Et si invenierit, amen dico vobis, quod gaudebit illi super illa unum, quam nonaginta novem. Ita non est voluntas patris vestri, qui est in caelis, ut pereat unus ex his parvis.“

Bibelstelle: Mt 18,12–14 / Lk 15,3–7

Kontext: Jesus vergleicht den Vater im Himmel mit einem Hirten, der sein verlorenes Schaf sucht. Dies symbolisiert die große Liebe und Sorge des Vaters für jedes seiner Kinder.

Sinn: Das Gleichnis betont die große Liebe und Sorge des Vaters für jedes seiner Kinder. Es mahnt, dass der Vater im Himmel sich große Mühe gibt, jedes verlorene Kind zurückzuholen.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Augustinus von Hippo deutet dieses Gleichnis als eine Mahnung, dass der Vater im Himmel sich große Mühe gibt, jedes verlorene Kind zurückzuholen. Er betont, dass der Vater im Himmel sich große Mühe gibt, jedes verlorene Kind zurückzuholen.

Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht

Einh.: „Das Himmelreich gleicht einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. Da brachte einer zu ihm einen Schuldner, der zehntausend Talente schuldete. Da er ihn nicht bezahlen konnte, befahl der König, dass er verkauft werden sollte, er selbst und seine Frau und seine Kinder und alles, was er besaß, damit man die Schuld bezahlen konnte. Da fiel der Knecht auf die Knie vor ihm nieder und sagte: ‚Hab Geduld mit mir, und ich werde dir alles bezahlen.‘ Da erbarme sich der Knecht des Königs und ließ ihn los. Aber als der Schuldner hinausgegangen war, fand er einen seiner Knechte, der ihm zehntausend Talente schuldete. Da griff er ihn und würgte ihn und sagte: ‚Bezahle, was du schuldest!‘ Da fiel der Knecht auf die Knie vor ihm nieder und bat ihn: ‚Hab Geduld mit mir, und ich werde dir alles bezahlen.‘ Aber er wollte nicht; sondern ging hin und ließ ihn in den Kerker werfen, bis er die Schuld bezahlt hätte. So handelt auch mein himmlischer Vater mit euch, wenn ihr nicht von Herzen jeden von euch seine Schuldner vergebt.“

Vulg.: „Regnum caelorum simile est regi qui coepit numerare servis suis. Et cum numeraret, adduxit ad se unum, qui debebat decem millia talenta. Cum autem non haberet, cui reddere, mandavit eum dominus suus vendi et uxorem eius et filios et omnia quae habebat et solvatur. Et cadit servus illius in genua et dicebat: habe patientiam mecum et reddam tibi omnia. Et misertus est illi servus et dimisit eum et debitum dimisit ei. Cum autem egressus esset, invenit unum de servis suis, qui debebat ei decem centenas. Et apprehendit eum et coepit angari eum dicens: reddi me decem centenas. Et cecidit servus illius in genua et rogabat eum dicens: habe patientiam mecum et reddam tibi. Et non voluit, sed abiit et misit eum in carcerem, donec reddiderit debitum. Sic et Pater meus caelestis faciet vobis, si non dimittitis unusquisque fratri suo cordis.“

Bibelstelle: Mt 18,23–35

Kontext: Jesus vergleicht den himmlischen Vater mit einem König, der seine Knechte abrechnet. Ein Knecht, der ihm zehntausend Talente schuldete, wird freigelassen, nachdem er um Gnade gebeten hat. Ein anderer Knecht, der ihm zehntausend Talente schuldete, wird jedoch nicht freigelassen. Dies symbolisiert die Barmherzigkeit des Vaters.

Sinn: Das Gleichnis betont die Barmherzigkeit des himmlischen Vaters. Es mahnt, dass der Vater im Himmel barmherzig ist und jedem, der um Gnade bittet, vergeben wird.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Augustinus von Hippo deutet dieses Gleichnis als eine Mahnung, dass der Vater im Himmel barmherzig ist und jedem, der um Gnade bittet, vergeben wird. Er betont, dass der Vater im Himmel barmherzig ist und jedem, der um Gnade bittet, vergeben wird.

Die Arbeiter im Weinberg

Einh.: „Um die Mittagsstunde ging ein Mann, der ein Weinberg besaß, zu seinen Pächtern und sagte zu ihnen: ‚Ich muss noch etwas Geld an euch geben.‘ Und sie sagten zu ihm: ‚Er hat uns recht gegeben.‘ Da nahm er einen von ihnen und ging hin zu ihm um die Mittagsstunde. ‚Arbeite hier noch eine Stunde‘, sagte er, ‚und dann bekommst du dein Geld.‘ Und er ging hin. Als die anderen sahen, dass er gut tat, wurden sie neidisch und sagten zu ihm: ‚Dieser letzte hat eine Stunde gearbeitet und du hast ihn zur Mittagsstunde hingegeben.‘ ‚Ich tue euch Unrecht‘, sagte er zu ihnen, ‚oder nicht? Habt ihr nicht mit mir vereinbart, dass ich euch ein Taler sein soll? Nimmt das eure und geht hin. Ich will aber diesem letzten geben, was mir gebührt.‘ So ist es nicht die Absicht des Vaters, dass eines von diesen kleinen Knechten verloren gehen soll.“

Vulg.: „Simile est regnum caelorum homini dominus familiae vineae, qui exiit ad villanos suos, ut reddat eis mercedem. Et cum convenisset cum singulis de uno denario, abiit. Et cum esset hora nona, venit alius et invenerat eos sedentes et sine mercede. Dixit ergo illis: Quid statis hic sine mercede? Et dixerunt ei: Quia nemo nos dedit. Dixit illis: Bene facite, quod ego vobis non debui. Numquid non debui vobis de uno denario? Tollite, quod vestrum est, et abite. Et cum voluisset illis, dedit de uno denario. Ita non est voluntas patris vestri, qui est in caelis, ut pereat unus ex his parvis.“

Bibelstelle: Mt 20,1–16

Kontext: Jesus vergleicht die Gerechtigkeit des himmlischen Vaters mit einem Weinbergbesitzer, der seine Pächter abrechnet. Einer der Pächter, der am Ende gearbeitet hat, erhält das gleiche Lohn wie die anderen. Dies symbolisiert, dass der Vater im Himmel gerecht ist und jeden nach seinen Verdiensten belohnt.

Sinn: Das Gleichnis betont die Gerechtigkeit des himmlischen Vaters. Es mahnt, dass der Vater im Himmel gerecht ist und jeden nach seinen Verdiensten belohnt.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Augustinus von Hippo deutet dieses Gleichnis als eine Mahnung, dass der Vater im Himmel gerecht ist und jeden nach seinen Verdiensten belohnt. Er betont, dass der Vater im Himmel gerecht ist und jeden nach seinen Verdiensten belohnt.

Von den zwei Söhnen

Einh.: „Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum ersten und sagte: ‚Mein Sohn, geh heute arbeiten auf meinem Feld.‘ ‚Ich will nicht‘, antwortete er. Aber später bereute er es und ging. Er ging zum zweiten und sagte auf dieselbe Weise. ‚Ich will‘, antwortete er. Aber er ging nicht. Welcher der beiden hat das Gebot des Vaters erfüllt?‘ ‚Der Erste‘, antworteten sie. Da sagte Jesus zu ihnen: ‚Ich sage euch, dass die Steuereintreiber und die Huren euch vor Gott zuerst ins Reich der Himmel eingehen werden. Denn Johannes kam zu euch im Wege der Gerechtigkeit, und ihr glaubtet ihm nicht. Die Steuereintreiber und die Huren glaubten ihm aber. Und als ihr das gesehen habt, habt ihr euch später nicht bekehrt und ihm geglaubt.‘“

Vulg.: „Homo quidam habuit duos filios. Et abiit ad primum et dixit ei: Filio, vade hodie operari in vinea mea. Et respondit ille: Non volo. Post modicum pœnitentiam habens abiit. Et abiit ad alterum et dixit ei: Tu vade hodie operari in vinea mea. Et respondit ille: Volo. Et non abiit. Quid ex his duobus fecit voluntatem patris? Dixit illis: Amen dico vobis, quod publicani et meretrices ante vos in regnum Dei introibunt. Quia venit Joannes ad vos in via iustitiae, et non credidistis ei; publicani autem et meretrices crediderunt ei. Et cum vidissetis, non postmodum pœnitentiam habuistis et ei credidistis.“

Bibelstelle: Mt 21,28–32

Kontext: Jesus vergleicht die beiden Söhne mit den Steuereintreibern und den Huren, die vor ihnen ins Reich der Himmel eingehen werden. Dies symbolisiert, dass die Gerechtigkeit des himmlischen Vaters allen offensteht, auch denen, die sich ihm nicht von Anfang an zugewandt haben.

Sinn: Das Gleichnis betont die Offenheit der Gerechtigkeit des himmlischen Vaters. Es mahnt, dass die Gerechtigkeit des himmlischen Vaters allen offensteht, auch denen, die sich ihm nicht von Anfang an zugewandt haben.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Augustinus von Hippo deutet dieses Gleichnis als eine Mahnung, dass die Gerechtigkeit des himmlischen Vaters allen offensteht, auch denen, die sich ihm nicht von Anfang an zugewandt haben. Er betont, dass die Gerechtigkeit des himmlischen Vaters allen offensteht, auch denen, die sich ihm nicht von Anfang an zugewandt haben.

Die bösen Weingärtner

Einh.: „Das Himmelreich gleicht einem Hausherrn, der einen Weinberg anpflanzte und einen Zaun darum baute, eine Kelter grub und einen Wachturm errichtete und ihn an Pächter vermietete. Dann ging er in ein fernes Land. Als die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Pächtern, damit sie ihm die Früchte des Weinbergs brachten. Die Pächter griffen die Knechte und schlugen einen, töteten einen und steinigten einen. Wieder schickte er andere Knechte, mehr als die ersten. Aber auch denen tat man dasselbe. Zuletzt schickte er seinen Sohn zu ihnen und sagte: ‚Sie werden meinen Sohn respektieren.‘ Aber als die Pächter den Sohn sahen, sagten sie sich gegenseitig: ‚Das ist der Erbe. Kommt, tötet ihn und erbt seinen Besitz.‘ Und sie griffen ihn, warfen ihn hinaus aus dem Weinberg und töteten ihn. Wenn nun der Hausherr des Weinbergs kommt, was wird er mit diesen Pächtern tun?“

Vulg.: „Simile est regnum caelorum domino familiae vineae, quem postulas ad fecit agrum vineae et circumdedit eum palum et foderat in eo torculum et aedificavit turrim et dedit eum villanis et abiit in regionem longinquam. Cum autem tempus fuerit fructus, misit servos suos ad villanos, ut acciperent de fructu eius. Et apprehendentes villani servos eius unum occiderunt et alterum ceciderunt et alterum lapidaverunt. Rursum misit alios servos, plus quam primos; et eis factum est similiter. Post modicum misit filium suum ad eos dicens: Respectabunt filium meum. Sed villani cum viderint eum, dixerunt inter se: Hic est heres; venite, occidamus eum et possideamus hereditatem eius. Et apprehendentes eum, eiecerunt eum foras vineae et occiderunt. Cum ergo veniret dominus vineae, quid faciet illis villanis? Dicet illis: Villanus pessimus. Vendam agrum vineae huic et dabo illi, qui tempus erit, ut veniant ad eum fructus.“

Bibelstelle: Mt 21,33–44 / Mk 12,1–12 / Lk 20,9–19

Kontext: Jesus vergleicht den himmlischen Vater mit einem Hausherrn, der einen Weinberg anpflanzt und die Pächter misshandelt. Schließlich schickt er seinen Sohn, der von den Pächtern getötet wird. Dies symbolisiert die Barmherzigkeit des Vaters, der seine Kinder liebt und bereit ist, für sie zu opfern.

Sinn: Das Gleichnis betont die Barmherzigkeit des himmlischen Vaters. Es mahnt, dass der Vater im Himmel barmherzig ist und bereit ist, für seine Kinder zu opfern.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Augustinus von Hippo deutet dieses Gleichnis als eine Mahnung, dass der Vater im Himmel barmherzig ist und bereit ist, für seine Kinder zu opfern. Er betont, dass der Vater im Himmel barmherzig ist und bereit ist, für seine Kinder zu opfern.

Vom Hochzeitsmahl

Einh.: „Das Himmelreich gleicht einem König, der ein Hochzeitsmahl für seinen Sohn bereitete. Er sandte seine Knechte, damit sie die Gäste einluden, die zum Hochzeitsmahl geladen waren. Aber sie wollten nicht kommen. Er sandte wieder andere Knechte und sagte: ‚Sagt den Gästen: Seht, ich habe mein Abendmahl bereitet; meine Ochsen und fettesten Rinder sind geschlachtet, und alles ist bereit. Kommt zum Hochzeitsmahl.‘ Aber sie verachteten es und gingen hin, einer auf sein Feld, einer zu seinem Geschäft. Die übrigen griffen seine Knechte und behandelten sie übel und töteten sie. Da wurde der König erzürnt und sandte seine Truppen, die die Mörder töteten und den Weinberg seiner Zerstörung überließ. Wenn diese Knechte kommen, was wird der Hausherr mit ihnen tun?“

Vulg.: „Regnum caelorum simile est domino familiae qui fecit nuptias filio suo. Et misit servos suos ad invitatos, ut ad nuptias vocarentur. Qui autem noluerunt venire, accipiens alios servos misit ad invitatos dicens: Dicite invitatis: Ecce prandium meum paratum est, boves mei et armenta feta occisa sunt, et omnia parata sunt; venite ad nuptias. Sed illi despicientes abiunt, unusquisque in agrum suum, alter in negotium suum. Rursum misit alios servos dicens: Dicite invitatis: Ecce cibum meum et locum potus meorum paratus est; occisus est boum meorum et armentum feta; venite ad nuptias. Sed despicientes abiunt. Misit autem alios, et dixit: Dicite invitatis: Ecce nunc cibum meum paratum est, et boves mei et armenta feta occisa sunt, et omnia parata sunt; venite ad nuptias. Sed ignorantes abiunt in fornicandum. Cum autem egressus esset rex ad spectandum convivas, vidit ibi homines fornicantes. Et dixit ad servos suos: Eiciuntur hi in prælium, ubi est fletus et stridor dentium. Quia multi vocati sunt, sed pauci electi sunt.“

Bibelstelle: Mt 22,1–14

Kontext: Jesus vergleicht das Himmelreich mit einem König, der ein Hochzeitsmahl für seinen Sohn bereitet. Die Gäste verachten das Mahl und die Knechte werden getötet. Dies symbolisiert die Bedeutung der Einladung zum Reich Gottes und die Notwendigkeit, es zu akzeptieren.

Sinn: Das Gleichnis betont die Bedeutung der Einladung zum Reich Gottes und die Notwendigkeit, es zu akzeptieren. Es mahnt, dass diejenigen, die die Einladung ablehnen, bestraft werden.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Augustinus von Hippo deutet dieses Gleichnis als eine Mahnung, dass die Einladung zum Reich Gottes akzeptiert werden muss. Er betont, dass diejenigen, die die Einladung ablehnen, bestraft werden.

Die klugen und törichten Jungfrauen

Einh.: „Das Himmelreich gleicht zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und hinausgingen, um dem Bräutigam zu begegnen. Fünf von ihnen waren töricht und fünf klug. Die törichten nahmen keine Ölvorräte mit, aber die klugen nahmen Öl in Krügen bei sich, zusammen mit ihren Lampen. Als der Bräutigam länger ausblieb, wurden sie alle müde und schliefen ein. In der Mitte der Nacht hörte man einen Schrei: ‚Seht, der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen!‘ Da standen alle auf und bereiteten ihre Lampen. Da sagte die eine zu der anderen: ‚Gebt mir von eurem Öl, denn meine Lampe ist erloschen.‘ Aber die anderen antworteten: ‚Es wird nicht reichen für uns beide. Geht lieber zu denen, die Öl verkaufen, und kauft euch selbst etwas.‘ Und während sie hinliefen, um Öl zu kaufen, kam der Bräutigam. Die Bereiten gingen mit ihm ins Hochzeitsmahl, und die Tür wurde geschlossen. Danach kamen die anderen Jungfrauen und sagten: ‚Herr, Herr, öffne uns!‘ Aber er antwortete: ‚Ich sage euch, dass ich euch nicht kenne.‘ So seid auch ihr wachsam, denn ihr wisst nicht, an welchem Tag der Sohn des Menschen kommt.“

Vulg.: „Simile est regnum caelorum decem virginibus, quas accerserunt suas lucernas, ut veniant ad sponsum. Quinque ex illis erant stultae, et quinque prudentes. Quae stultae accipientes suas lucernas, oleum non sumunt secum. Quae autem prudentes accipientes oleum in vasis, cum lucernis, abiunt. Dum autem tardaret sponsus, dormierunt omnes. In media nocte clamor factus est: Ecce sponsus venit; euntes in occursum eius. Tunc surgentes paruerunt suas lucernas. Et stulta dixerunt ad prudentes: Dat mihi de oleo vestro, quia lucerna mea exstinguitur. Quae autem prudentes responderunt dicentes: Nequaquam, ne deficiat nobis et vobis; sed ite ad vendentes et emite vobis. Et dum ibant ut emirent, venit sponsus. Quaee paratae sunt cum eo, introierunt in nuptias, et clausa est porta. Postea venerunt et reliquae virgines et dixerunt: Domine, domine, aperi nobis. Qui respondit: Amen dico vobis, non cognosco vos. Vigilate ergo, quia non scitis, an qua die veniat Filius hominis.“

Bibelstelle: Mt 25,1–13

Kontext: Jesus vergleicht die klugen und törichten Jungfrauen mit denen, die bereit sind, dem Reich Gottes beizutreten. Die klugen Jungfrauen nehmen Öl mit, um ihre Lampen zu bereiten, während die törichten nicht bereit sind. Dies symbolisiert die Notwendigkeit, bereit zu sein, dem Reich Gottes beizutreten.

Sinn: Das Gleichnis betont die Notwendigkeit, bereit zu sein, dem Reich Gottes beizutreten. Es mahnt, dass diejenigen, die bereit sind, dem Reich Gottes beizutreten, gerettet werden, während diejenigen, die nicht bereit sind, verloren gehen.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Augustinus von Hippo deutet dieses Gleichnis als eine Mahnung, dass die Notwendigkeit, bereit zu sein, dem Reich Gottes beizutreten. Er betont, dass diejenigen, die bereit sind, dem Reich Gottes beizutreten, gerettet werden, während diejenigen, die nicht bereit sind, verloren gehen.

Von den Talenten / Pfunden

Einh.: „Das Himmelreich gleicht einem Mann, der vor seiner Abreise zu seinen Knechten ging und gab jedem von ihnen Talente. Zu dem einen gab er fünf, zu dem anderen zwei, zu dem anderen einen, je nach seinen Fähigkeiten. Und er ging hin und arbeitete. Der, dem fünf Talente gegeben worden waren, brachte fünf weitere Talente ein. Der, dem zwei Talente gegeben worden waren, brachte zwei weitere Talente ein. Aber der, dem einen Talent gegeben worden war, ging hin und grub ein Loch in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn. Nach langer Zeit kam der Herr seiner Knechte und abrechnete mit ihnen. Der, dem fünf Talente gegeben worden waren, brachte die fünf Talente ein und sagte: ‚Herr, du hast mir fünf Talente gegeben; hier sind fünf Talente mehr, die ich dir gebracht habe.‘ Da sagte der Herr zu ihm: ‚Gut gemacht, guter und treuer Knecht. Du warst treu über wenig, ich setze dich über viel. Komme her und feiere mit deinem Herrn.‘ Der, dem zwei Talente gegeben worden waren, brachte die zwei Talente ein und sagte: ‚Herr, du hast mir zwei Talente gegeben; hier sind zwei Talente mehr, die ich dir gebracht habe.‘ Da sagte der Herr zu ihm: ‚Gut gemacht, guter und treuer Knecht. Du warst treu über wenig, ich setze dich über viel. Komme her und feiere mit deinem Herrn.‘ Der, dem einen Talent gegeben worden war, kam und sagte: ‚Herr, ich wusste, dass du ein harter Mann bist, der einholt, was er nicht gesetzt hat, und schlägt, was er nicht gesät hat. Ich hatte Angst und bin hingegangen und habe dein Talent in der Erde verborgen. Hier hast du, was dir gehört.‘ Da antwortete ihm der Herr: ‚Du böser und fauler Knecht, du wusstest, dass ich einhalte, was ich nicht gesetzt habe, und schlage, was ich nicht gesät habe? Hättest du mein Geld bei den Geldwechslern gelegt, dann hättest du es bei meiner Rückkehr mit Zinsen erhalten.‘ Und er sagte zu den anderen, die da standen: ‚Nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der zehn Talente hat.‘ Und sie sagten zu ihm: ‚Herr, er hat zehn Talente.‘ ‚Ich sage euch‘, antwortete er, ‚dass jedem, der etwas hat, gegeben werden wird, und er wird reich werden; aber dem, der nichts hat, wird genommen werden, was er hat, damit er arm wird.‘ Und diese untreuen Knechte werde ich wegwerfen in die finstere Nacht, wo die Weinen und das Mahlen der Zähne ist.“

Vulg.: „Simile est regnum caelorum domino qui discedens dedit servis suis talenta, singulis secundum facultatem suam. Et abiit. Qui accepit quinque talenta, euntes opem fecit et lucrum addidit. Qui autem accepit duo, euntes opem fecit et lucrum addidit. Qui autem accepit unum, abiit et foderat in terra et abscondidit pecuniam domini sui. Post modicum venit dominus servorum et reddidit illis. Qui accepit quinque talenta, adduxit alia quinque talenta dicens: Domine, quinque talenta dedisti mihi; ecce alia quinque lucrum adduxi. Dixit illi: Bene, bonus et fidelis servus; super pauca fidelis fuisti, super multa ponam te. Ingredere in gaudium domini tui. Qui autem accepit duo talenta, adduxit alia duo talenta dicens: Domine, duo talenta dedisti mihi; ecce alia duo lucrum adduxi. Dixit illi: Bene, bonus et fidelis servus; super pauca fidelis fuisti, super multa ponam te. Ingredere in gaudium domini tui. Qui autem accepit unum talentum, venit et dixit: Domine, scio te hominem severum, qui serit, quem non posuisti, et serit, quem non seminasti. Timui et abiit et abscondidit talentum tuum in terra. Hic habes quod tuum est. Dixit illi: Malus et negligens servus; sciebas quod sero, quem non posui, et sero, quem non seminavi. Quidnon posuisti pecuniam meam ad changearios, et veniens acciperem ea cum usura? Et dixit ad eos qui stabant: Tollite ab eo talentum et date illi qui habet decem talenta. Dixit illis: Amen dico vobis, quod quicumque habuerit, dabitur illi; et cui non habuerit, auferetur et quod habuerit.“

Bibelstelle: Mt 25,14–30

Kontext: Jesus vergleicht die Gerechtigkeit des himmlischen Vaters mit einem Mann, der Talente an seine Knechte gibt. Diejenigen, die treu sind, werden belohnt, während diejenigen, die untreu sind, bestraft werden. Dies symbolisiert die Gerechtigkeit des Vaters im Himmel.

Sinn: Das Gleichnis betont die Gerechtigkeit des himmlischen Vaters. Es mahnt, dass diejenigen, die treu sind, belohnt werden, während diejenigen, die untreu sind, bestraft werden.

Kirchenväter Deutung: Der Kirchenvater Augustinus von Hippo deutet dieses Gleichnis als eine Mahnung, dass die Gerechtigkeit des himmlischen Vaters allen offensteht. Er betont, dass die Gerechtigkeit des himmlischen Vaters allen offensteht, auch denen, die sich ihm nicht von Anfang an zugewandt haben.